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Saftfutter - Süßigkeiten für Pferde |
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Rüben |
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Wir unterscheiden Futter-, Zucker- und Mohrrüben.
Die Futterrübe
wird nur selten in der Pferdefütterung eingesetzt, sie steht eher
auf dem Speiseplan von Schweinen. Die bei der Verarbeitung der
Zuckerrübe (zu Zucker und Sirup) entstehenden Nebenprodukte sind
dagegen fast überall anzutreffen. Am einfachsten zu bekommen und
einzusetzen und daher am häufigsten anzutreffen sind
Zuckerrüben-Melasseschnitzel, melassefreie Trockenschnitzel oder Vollrübenschnitzel. Sie sind
meist
preiswert und einfach zu lagern.
In der Winterfütterung erhielten Kaltblüter bis zu 15 kg Futterrüben
neben Heu von bester Qualität ohne Haferzugaben. Das braucht heute
kein Pferd mehr.
Als Leckerbissen, z. B. statt Obst, freuen sich Pferde aber auch
weiterhin über Rüben in der Fütterung
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Zuckerrüben-Melasseschnitzel bringen Energie, Rohfaser und Calcium mit, dafür sind sie recht eiweißarm. Dadurch eignen sie sich besonders zur Ergänzung von stark getreidehaltigen Rationen. Somit sind sie gut einsetzbar, wenn mehr Energie gefragt ist, oder ein Pferd wieder auf „Gewicht“ gebracht werden soll. Sie sind längst nicht so zuckerhaltig, wie gemeinhin angenommen, denn sie sind das Abfallprodukt der Zuckergewinnung.
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Die Erntezeit von Mohrrüben ist im Herbst. Im Sommer sind frische Möhren nur in Lebensmittelläden zu bekommen. Im Winter bekommt man sie zwar günstig in großen Säcken, dafür frieren sie schnell ein und verderben. Möhren haben futtertechnisch nicht viel zu bieten. Sie sind in erster Linie Träger von Zucker (56 g pro Kilo - entspricht ca. 10 Teelöffel) und Carotin. Um eine ausreichende Menge Carotin zu erhalten müssten 4 kg / 100 kg LM gefüttert werden, was so zu einem hohen Zuckergehalt in der Fütterung führt. (Fast 1,5 kg Zucker bei 600 kg Pferd pro Tag) Auch Möhren sind als Schnitzel erhältlich. So lassen sie sich besser und länger lagern. Vorsicht! Futtermöhren können Aufgrund einer überreichen Nitratdüngung und wegen des Zuckergehaltes bei empfindlichen Pferden zu Hufrehe führen. |
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Äpfel |
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Sie sind in erster Linie ein Snack ohne jeden Nutzen. Mit einem
Wassergehalt von etwa 85% und relativ hohem Zuckergehalt (im frisch
gepressten Trester sind 24g Zucker pro Kilo enthalten) sind sie lecker, leichtverderblich
und bei verschwindend geringem Vitamin- und Mineralgehalt für die
Fütterung unbedeutend. In zu großen Mengen können sie sogar Koliken
und in wenigen Fällen Hufrehe auslösen. Nichts desto trotz fressen
die meisten Pferde Äpfel sehr gern und sie sind besser als die
gehaltvollen Leckerlis.
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Birnen |
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Birnen sind vom Gehalt der Nährwerte ähnlich wie Äpfel, lösen aber noch schneller Koliken aus. Ab und zu eine Birne ist nicht tragisch, die meisten Pferde mögen sie sehr gern.
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Bananen |
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Der Geheimtipp unter zwei- und vierbeinigen Sportlern. Sie liefern
Magnesium und sollen die Nerven beruhigen. Eine für Pferde wirksame
Magnesiumration können sie allerdings nicht bereitstellen. Je brauner, desto süßer,
desto lieber werden sie gefressen. Viele Pferde gucken erst mal
dumm, wenn sie ihre erste Banane bekommen und entscheiden dann
spontan, ob sie Bananen lieben oder hassen. Natürlich müssen die
Bananen vor dem Verfüttern geschält werden! 50g pro 100kg LM sind
genug! Mehr kann zu Verstopfungskolik führen.
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Topinambur-Knolle |
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Auch Erdbirne genannt. Sie ist reich an Insulin, das die Erreger von Durchfall im Wachstum bremst und so die Verdauung stabilisiert. Außerdem ist sie reich an Kalium, Eisen, Mangan, Zink und Kupfer. Dazu kommen Spuren von Selen. Sie enthält sehr viel Vitamin C. |
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Ob eine *einfach so* Gabe von Insulin Sinn macht ist fraglich. Besonders da es dem Fruktan recht ähnlich ist, wie fast alle Fruchtzucker. |
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| Rote Bete | ||
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Als Wurzelgemüse kann man sie wie Möhren füttern. Auf Grund der starken roten Farbstoffe sind Pferde nach Rote Bete Genuss sehr leicht zu erkennen. Erschreckend ist der Anblick eines Schimmels der von einem Rote Bete fressenden Pferdes soziale Fellpflege erfuhr. Aber völlig harmlos! | |
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